| Chanson
vom Montag
Lieder, Lyrik, Prosa
von Mascha Kaléko (1907-1974)

Zum Programm:
Günter Gall und Konstantin Vassiliev (Gitarre, Kompositionen und Arrangements) widmen
der selbsternannten "Großstadtlerche" ein empfindsames Memento.
M.Kaléko. gehörte um 1930 in Berlin zum Dichterkreis um das
Romanische Café.
Alfred Polgar, der bekannte Kritiker, rühmte sie als sensible Beobachterin
des Grosstadtlebens "voll weiblichem Charme und politischer Schärfe".
Ihr "Lyrisches Stenogrammheft" war ein großer Erfolg. Sie
war Jüdin.
1938 mußte sie mit ihrer Familie nach New York fliehen. Ihre letzten
Lebensjahre verbrachte sie in Israel und der Schweiz.
Ihr dramatischer Lebenslauf erfordert eine große Spannbreite in der
musikalischen Umsetzung.
Dem werden Gall und Vassiliev mit ihrer Musik von Klassik über Folk
bis Chanson vollauf gerecht.
Presse:
"...Gall begeisterte im vollbesetzten alten Ratssaal mit seinen vielseitigen Ausdrucksmöglichkeiten das Publikum..." [Kreisanzeiger Iserlohn,
20.10.2007]
"...Ein denkwürdiger, ermutigender Abend auch gegen das Vergessen der Nazigräuel..." [Heidenheimer Zeitung,
25.04.2008]
Beeindruckender literarisch-musikalischer Abend über die Lyrikerin Mascha Kaleko
...Konstantin Vassiliev schafft mit seiner Gitarre ein musikalisches Szenario, das die Stimmung der Gedichte aufgreift. Mal klingt es wie Wolfsgeheul, dann flechten sich musetteähnliche Motive ein, dann wiedersind Wassertropfen zu hören...Gall schildert pointiert die Alltagsnöte des Bürofräuleins...da kommt die Mischung von Humor und Melancholie besonders zur Geltung... " [Heidenheimer Presse, 25.4.2008]
"...Mit Herzblut und Zartgefühl interpretierte Günter Gall die Texte der Künstlerin..." [Holzminden, TAH
11.12.2008]
Günter Galls Illusionen machen froh:
"...Den Auftakt für den Reigen im Keltersaal macht der Lenz. Gall zieht mit einfühlsamer und variantenreicher Stimme entzückende Schmankerl aus den Kellerarchiven hervor...Ein präsenter Begleiter ist ihm Konstantin Vassiliev, der mit seiner Gitarrenkunst einen einfühlsamen Klangteppich unter und um die Texte legt...Der Rezitator und Musiker zeigt, wo sich bewegende Lebensnischen auftun und bringt Gedanken in Gang, die Freude und Mut machen, das Leben im doppelten Sinne zu begreifen..." [Rhein Lahn Zeitung 20.4.2010]
|