Günter Gall SOLO

GALLÄPPEL

Das "Allerbeste" aus 45 Jahren Literatur & Musik

gallaeppelGünter Gall:
Gesang, Gitarre, Dulcimer, Erzählung, Gedöns

"Meine Heimat ist meine Kindheit, da bin ich bis ans Ende meiner Tage zu Hause..." (H.D. Hüsch)

Günter Gall, getauft mit geweihtem Rheinwasser, ist "aufgewachsen auf dem Lande" zwischen Kappes, Kartoffeln,

Kirche und Küche auf dem platten Land im Schatten "der Fabrik", nahe dem Städtchen Rheinberg. Frei nach dem Motto "Niederrhein ist überall" erzählt er heiter-ironische Geschichten von einer Kindheit "ausse Kolonie", garniert mit Liedern - auch auf platt - aus eigener Feder. Das Menue wird zudem gewürzt mit Erzählungen des Berufsniederrheiners Hanns Dieter Hüsch, mit dem Gall in den 1990er Jahren des öfteren die Bühne teilte. Günter Gall ist aufgewachsen mit den Schlagern der 1950er Jahre, aber auch mit rock'n'roll & den Songs der Beat-Aera, wovon er das ein- oder andere singt.  Aus seinen literarischen Programmen (Kästner/ Kaléko/ Ringelnatz/ Grasshoff/ Bellman) rezitiert und singt er mit Herzblut. Es kommt heraus ein Äppelkompott, der auf den ersten Blick unvereinbar scheint, aber durch Galls Vortragskunst zu einem Leckerbissen wird.    

Sie werden mit Vergnügen diese GALLÄPPEL genießen. 

Aktuelle CD "Vigelinland", Eigenverlag, 30 Jahre plattdeutsche Lieder/ Adaptionen

 

ÜBERALL IST KATTEGATT

katteEin mari(n)times Liedertheater
nach J. Ringelnatz (1883, Wurzen-1934, Berlin)
und F. Grasshoff (1913, Quedlinburg-1997, Quebec)  

Günter Gall: Gesang, Gitarre,Rezitation, Dulcimer, Liedkomposition, Gedöns

Zum Programm:
Auf der Bühne dieses mari(n)timen Mikrokosmos versammeln sich in verschiedenen Abteilungen Seefahrer, BlockwartInnen, Hochseekühe, Flöhe, Trunkenbolde, Liebende, Vaganten und andere Halunken. Gall lebt sein kömödiantisch-bänkelsängerisches Element voll aus. Die besondere Note geben die herrlich-satirischen, mit spitzer Feder gezeichneten Bänkelbilder von Wilfried Bohne.
Die Musik erklingt mal als poetische Miniatur, mal klassisch, als Couplet, Bänkellied oder volksliedhaft.

Aktuelle CD: "Überall ist Kattegatt", Eigenverlag 

 

Presse:
" ...Souverän und mit viel Spielwitz schlüpft Gall in die Haut von stimmlich indisponierten Tenören, kapriziösen Diven oder versoffenen Matrosen..."
[Ostfriesenzeitung, 20.01.2003]


"...die Qualität von Ringelnatz Gedichten und Graßhoffs Liedtexten sorgten immer mehr dafür, daß kräftiges Schmunzeln auf den Zuschauergesichtern erschien..."
[Trierer Volksfreund, 27.10.2009]

 

LEUTE, HÖRET DIE GESCHICHT

leuteMoritaten, Bänkelsang und Volksballaden

Zum Programm:
"Damen und Herren, Alteingesessene und Neueinwanderer, Freunde und Verwandte, Dichter, Denker, Götter, Gräber, Ganoven und Gelehrte...."
Der weitgesreiste, weltberühmte Schlangenbändiger, Bärendomptuer und Bänkelsänger Jüppchen Hahnebolz - alias Günter Gall - springt auf ein Bänkel, schwenkt Teufelsgeige und Zylinder, deklamiert marktschreierisch blutige Räuberballaden und singt Lieder von Seeräubern, Herumtreibern und anderen Halunken. Unterstützt wird er von schreiend-bunten, ironisch-witzigen Bänkelbildern.

Günter Gall singt seine Moritaten und Bänkellieder auf historischen Märkten, Geburtstagen, Jubiläen...

Presse:
" ...Die Gäste beim Lesesommer im Steinhorster Schulmuseum lachten herzlich über die Spässe des Barden, über seine Lieder von rührenden Ereignissen, Mördern, armen Mädchen und allerlei skurrilem Volk. Jörg Fröse begleitete ihn "knallhart akustisch", wie es der Barde nannte...Die Zugabe,die durch tosendes Klatschen eingefordert wurde, war nach dem grandiosen Auftritt fast eine Formsache..."
[Aller Zeitung, 21.07.2003] 

 

"...UND REISEN QUER DURCH DIE ZEIT"

Portrait  Erich Kästner (1899, Dresden-1974, München)

Günter Gall:
Gesang, Gitarre, Dulcimer, Lesung, Rezitation

bei Nachfrage auch mit Konstantin Vassiliev

Günter Gall porträtiert den berühmten Dichter - den selbsternannten "Gebrauchslyriker, seelisch verwendbar" - mit einem revueartigen Parforceritt durch sein Leben. Kästner läßt den Mitbegründer der neuen Sachlichkeit aufleben  als genialen Satiriker, mit gefühlvollen Liebesgedichten, als Erotomane. Kästner war der einzige "Verbrannte Dichter", der am 10.Mai 1933 auf dem großen Opernplatz in Berlin die "Tiraden des abgefeimten Lügners" Göbbels hörte. Er beschrieb es in dem Text: "Bei Verbrennung meiner Bücher" aufs eindringlichste. Auf die überflüssige Frage, warum er nicht aus Deutschland geflohen sei, gab er die notwendige Antwort:

"Ich bin ein Deutscher aus Dresden in Sachsen 
mich läßt die Heimat nicht fort. 
Ich bin - wie ein Baum - der in Deutschland gewachsen - 
wenn's sein muß in Deutschland verdorrt."

Zum weiteren gibt es einen Parforceritt durch das Berlin der späten 1920er Jahre mit Ausschnitten aus seinem brillanten Berlin-Roman Fabian - kompromißlos, zeitkritisch, zeitlos.Die Vertonungen stammen größtenteils von Gall - mal in Liedermachermanier, mal als Couplet, Bänkelsang  oder Chanson.

CDs: auf "wohl heute noch & morgen" ist ein Ausschnitt aus dem Programm vertreten auf: "Soldaten-Leben" erklingt "Primaner in Uniform"


Presse:

"...die Zuschauer zeigten sich begeistert und forderten zwei Zugaben."
[Thiele's Garten, Bremerhaven in: "lokale Kultur", 16.April, 2014]

 

PARADE AM WEIHNACHTSTISCH

Ein (vor-)weihnachtlicher Abend mit Liedern, Lyrik, Prosa von Erich Kästner

"Als ich ein kleiner Junge war..." so beginnt E.K. seine Dresdner Kindheitserinnerungen.  Darin erzählt er auch anrührend von einem Weihnachtsabend:
 "...und dann hörte ich meine Mutter rufen: 'Jetzt kannst du kommen!'
 Ich ergriff die hübsch eingewickelten Geschenke für meine Eltern
 und trat ein. Der Christbaum strahlte. Vater und Mutter hatten sich links
 und rechts vom Tisch postiert, jeder neben seine Gaben.
 Als sei das Zimmer samt dem Fest halbiert..."
 Daraus liest Gall und aus anderen Erzählungen ("Felix holt Senf").
 Er rezitiert vom "Weihnachtsabend des Kellners" oder singt von einer
 "Parade am Weihnachtstisch".Gall blickt aber auch über den Tischrand und schaut

Zeitgenossen wie Tucholsky, Kaléko oder über die weihnachtlich-schneebedeckte Schulter.    

 Ein Abend mal anrührend, lyrisch oder satirisch, zeitkritisch und verblüffend
 zeitlos...

"...Für ErichKästner  und mit ihm Günter Gall hatte Weihnachten keinesfalls nur süßlich angerührte, feierlich-heimelige oder gar glückselige Momente...Er zeigte in unterhaltsamer und liebenswürdiger Weise die satirischen Seiten des Autors auf und führte dessen Spitzen gegen die herrschende Klasse vor...Die Mischung aus Verbalvortrag weiser Worte und gesungenen Stimmungsbildern machte denAbend angenehm verdaulich und kurzweilig abwechslungsreich..."

Holger Schulze, Bramscher Nachrichten, 14.12.2016

 

 

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